Spotlampe mit indirekter Beleuchtung

Grundsätzlich war es bei mir im Wohnzimmer viel zu dunkel. Daher kam ich dann auf die Idee mit einer Spotlampe, natürlich schön farbig, und einer indirekten Beleuchtung. Wenn möglich sollte die Spot-Wandlampe per App gesteuert werden können.

So entschloss ich mich eine Spotwand aus MFD-Platten zu erstellen. In diese sollen dann fünf Spots gesetzt werden, die beiden Back-Boxen vom Dolby-Surround System des TVs und natürlich noch die LED-Stripes rund um die Wand, welche für die indirekte Beleuchtung verwendet wird.

Rahmen

Für den Rahmen besorgte ich mir im örtlichen Baumarkt ein paar Dachlatten mit einem Mass von 50mm x 50mm.

Zum verbinden aller Teile verwendete ich Eisenwinkel. Dieser Rahmen sollte dann als Grundgerüst für die Platte dienen und an der Wand befestigt werden.

Einbau der Boxen

Im nächsten Schritt wurden dann die Boxen eingebauten. Dazu mussten lediglich zwei rechtecke ausgeschnitte und ein wenig geschliffen werden. Auf eine Befestigung der Boxen habe ich verzichtet, da sich die Boxen Milimetergenau einbauen liessen und so genügend halt finden.

 

Spots

Als nächstes wurden nun die Spots gesetzt. Dazu habe ich zuerst ausgemessen, wo ich die fünf Spots setzen möchte. Dabei gibt der Spot vor, wie gross das Loch werden muss. Dazu habe ich auch wieder im Baumarkt einen entsprechenden Bohrer (für wenig Geld) gekauft.

Die Spotrahmen lassen sich anschliessend dann sehr einfach einbauen bzw. einklicken. Mit den im Spotrahmen vorhandenen Federn, lässt sich ein Spot in verschieden dicken Materialien mühelos einbauen.

Grundsätzlich war geplant, dass ich die Platt wiederum mit Eisenwinkel an den Rahmen befestige. Es sollten schlussendlich keine Schrauben der Befestigungen sichtbar sein. Habe mich dann aber schlussendlich dagegen entschieden, da die Installation an der Wand viel einfacher wurde und auch die sichtbaren Schrauben weniger störten als gedacht.

Installation

Im nächsten Schritt habe ich den am Anfang erstellen Rahmen am gewünschten Ort in der Wohnung montiert und auch gleich noch die Verkabelung vorbereitet. Der Rahmen wird von drei grossen Eisenwinkel gehalten.

Strom und Boxenkabel wurden so vorbereitet, dass schlussendlich nur noch die Boxen und Spots eingesetzt werden können. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt habe ich noch die LED-Stripes rund um den Rahmen verlegt bzw. geklebt. Dies muss natürlich sein, da ja der Stromanschluss der Stripes ebenfalls hinter die Platte verlegt werden muss.

Zum Abschluss wurde schlussendlich einfach noch die Platte an den Rahmen geschraubt. Dafür habe ich natürlich vorgängig in die Platte entsprechende Löcher gebohrt. So oder so muss die Installation der Platte an den Rahmen zu zweit erfolgen. Jemand muss die Platte halten, die andere Person die Kabel durch die Löcher führen und zu guter Schluss die Platte mit den Schrauben am Rahmen befestigen.

Resultat

Das Resultat lässt sich dann doch sehen. Die Spots rasch via der Philips Hue App initialisiert und erste Szenen erstellt und fertig ist die neue Wandlampe. Gerade die indirekte Beleuchtung durch die Stripes gefällt mir sehr aber auch die Helligkeit der Spots passt perfekt.

Kosten

Kommen wir noch zu den Kosten. Die sind, bis auf die Spots und die LED Strips sehr niedrig. Die Latten für den Rahmen haben mich ca. 30 Franken gekostet und die grosse Platte ebenfalls ca. 30 Franken. Die fünf Spotrahmen schlagen nochmals mit 11 Franken pro Spot zu Buche. Da geht es sicher noch günstiger. Ach ja nicht vergessen, die GU10-Fassungen für die Spots kosten noch ca. 4 Franken pro Spot. Dann kommt noch Kleinmaterial für Kabel und Stromstecker dazu (ca. 5 Franken).

Alles in allem hat mich das Material ca. 130 Franken gekostet.
Damit aber alles hübsch leuchtet kommen noch die HUE Spots und die HUE Stripes dazu. Die kosten knapp 60 Franken pro Spot. Die Stripes (2m = 70 Franken pro weiterer Meter nochmals 30 Franken) kosten total ca. 160 Franken. Heisst total für die Leuchtmittel müssen, bei Philips HUE, ca. 460 Franken gerechnet werden.

Sparmöglichkeiten

Beim Material kann man, je nach Anbieter, wohl noch ein paar Franken sparen.
Richtig sparen ist aber nur bei den Leuchtmittel nötig. Mit Spots von Osram Lightify (welche in die HUE Infrastruktur einbinden kann) würde man wohl die Hälfte einsparen können. Noch günstiger geht es mit Spots und Stripes in weisser Farbe. Normale weisse Spots, ohne irgendwelche Anbindung an ein System bekommt man bereits für 4 Franken oder gar weniger. Allerdings muss man dann beachten, dass man noch irgendwo einen Schalter für die Lampe einbauen muss (oder eine geschaltete Steckdose verwenden).

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